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Mittwoch, 14. Oktober 2015

Helga König: #Sentenzen Anfang Oktober 2015

Eine von vielen? Dann lieber keine. 

Je älter man wird, um so intensiver nimmt man Herzenskälte beim ersten Blick schon wahr und wendet sich ab, um sich Kummer zu ersparen.

Das Böse ist weit mehr als Herzenskälte, das Böse ist die treibende Kraft für Zerstörung aller Art.

Wer das Böse kennen lernen durfte und dabei nicht selbst böse geworden ist, hat eine gute Chance weise zu werden.

Man darf die tobsüchtig blinde Masse nicht unterschätzen. Lynchen ist ein Prinzip der Masse. 

Wortverdreher sind schlimm, Hinzudichter aber sind noch schlimmer. 

Wenn Dritte sich als Intriganten erweisen, wird von uns beiläufig Erwähntes für niederträchtige Maßnahmen genutzt - zu unserem Schaden. 

Wer zu den Machenschaften Rechtradikaler im Lande schweigt, hat das Recht verwirkt, an Wegduckern in der Weimarer Republik herumzunörgeln. 

Auf dem Weg zum Terrorstaat: Dort wo man Scheiterhaufen und Galgen oder Guillotinen errichtet, plant man der Demokratie den Garaus zu machen 

Zu viele Psychopathen an den Schalthebeln der Macht haben unsere Welt so werden lassen, wie sie heute ist. 

Man gibt ein Ziel erst dann auf, wenn man erkannt hat, dass es nicht mehr lohnt, sich weiter dafür zu engagieren. 

Wir erinnern uns am Ende nur an jene, die unser Herz erwärmt haben. 

Wem der Sinn für sein Tun abhanden kommt und nicht abgestumpft ist, braucht viel Resilienz, um nicht in ein schwarzes Loch zu fallen. 

In unserer Welt dominiert Lüge und Hass. Deshalb auch die vielen Verwerfungen. 

Wer all zu oft belogen und betrogen wird, verliert die Lust an Kommunikation. 

Wer viele Facetten von Niedertracht kennen gelernt hat, bezweifelt nicht mehr, dass es das unverwüstlich Böse auf der Welt gibt. 

Die Masse ist ohne Mitgefühl. Sie weidet sich daran, wenn Menschen seelisch oder körperlich gelyncht werden. 

Es ist unergiebig nach dem Warum zu fragen, wenn uns keiner eine Antwort gibt und wir selbst nichts als bloße Vermutungen parat haben. 

Wenn wir nicht mehr atmen und nur noch im Traum uns erinnern, dann wissen wir weit mehr über unser Herz als wir heute wissen möchten. 

Wer steigen will, muss Ballast abwerfen. Alle wissen das, doch keiner lässt unbefangen los, weil keiner wirklich glaubt, was er weiß. 

Grenzenlos gierige Menschen schrecken vor keiner Straftat zurück, um ihre Gier zu befriedigen. Ihre Kälte anderen gegenüber ist unglaublich 

Wer die Verantwortung für Psychopathen übernimmt, wird zu Sisyphus. 

Pervertiertes Besitzdenken entspringt der calvinistischen Ideologie. Eine Pseudo-Religion, in der für Mitgefühl kein Platz ist. 

Der Neoliberalismus ist nur der ideologische Überbau für grenzenlose Gier. 

Wer aufhört hierarchisch zu denken, hat eine gute Chance, endlich seinen Verstand zu benutzen.

Grenzenlose Gier ist das Ergebnis der Idee, dass ein Mensch nur Wert hat, wenn er besitzt und je mehr er hat, desto höher sein Wert sei. 

Wer durch viele Höllen gegangen ist, sehnt sich in erster Linie nach Ruhe und Harmonie. 

Nicht selten blickt man in die Vergangenheit und fragt sich: Wozu all die Mühe, wozu der sinnlose Kräfteverschleiß?"

Wenn Staatsdiener sich vor der Macht des Geldes beugen, haben Lobbyisten ein leichtes Spiel. 

Auch umsichtige Menschen sind nicht davor gefeit, betrogen zu werden. Nicht jeder Hinterhalt ist erkennbar. 

Oft ist es die Angst, die zu Unheil führt, weil Angst in erster Linie lähmt. 

Allem etwas Gutes abzugewinnen, heißt die Mentalität eines glücklichen Kindes zu besitzen. 

Ideale führen zielsicher in lebenslange Depression. 

Wenn Gesundbeten die Welt heilen würde, könnte Gesundbeter ein Traumberuf werden. 

Reflektierte Menschen, die keinen Schritt ihres Lebens bereuen, sind zu bewundern. 

Immer das Ende mit zu bedenken, ist für junge Menschen zumeist unmöglich. Doch werden gerade dann oft Weichen gestellt. 

Illusionen sind die Totengräber unseres Lebens. Man darf ihnen niemals Raum schenken. 

Wer vor Terror flieht, dem muss Schutz geboten werden. Das gebietet die Menschlichkeit. Terroristen aber müssen bekämpft werden. 

Man verliert die innere Leichtigkeit, wenn man all zu oft Illusionen nachgibt. 

Wer sich nach Licht sehnt, muss in die Magie der Farben eintauchen, dann breitet sich Licht in ihm aus. 

Der Mensch sucht stets die Liebe und findet nicht selten nur Leere. 

Zuviel Herbst macht depressiv.Dann lieber Winter mit Hoffnung auf hervorbrechende Schneeglöckchen. 

Wetterfühligkeit ist keine Frage des Alters, sondern der Naturverbundenheit. 

Träume, die nicht in Handlungen umgesetzt werden können, schaden mehr als sie nützen. 

Meide stets Illusionen. Wie Euphorien tun auch sie uns nicht gut, ach ja und hoffen sollten wir nur dann, wenn handeln möglich. 

Sich zu entschließen, einen Menschen nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen, der uns viel bedeutet hat, ist oft ein langer, schmerzhafter Weg.

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