"Der Tag wird kommen, an dem es in Russland Alltag sein wird, die Wahrheit zu sagen und für die Gerechtigkeit zu kämpfen." Alexei Nawalny
Der russische Regimekritiker und Hoffnungsträger aller Putin-Gegner Alexei Nawalny kann diesen, von ihm ersehnten Tag nicht mehr miterleben, denn er wurde 2024 bereits mit Froschgift um sein Leben gebracht.
Wie man der Tagesschau vom 14.2.2025 entnehmen konnte, äußerte sich deutsche Außenminister Johann Wadephul auf der Münchener Sicherheitskonferenz dazu wie folgt: "Seine sterblichen Reste enthielten ein besonders starkes Nervengift, Epibatidin, dessen Wirkung 200-mal so stark ist wie Morphium. Es lähmt den Atem, die Muskulatur, die Opfer ersticken qualvoll."
"Wladimir Putin hat meinen Mann getötet mit Hilfe einer chemischen Waffe", äußerte Nawalnaja, die Ehefrau des Ermordeten auf Russisch, so der Tagesschaubericht weiter.
Wer die Geschichte kennt, weiß wie Despoten zu allen Zeiten gehandelt haben und handeln. Sophie Scholl endete auf dem Schafott, obgleich sie Hitler nicht so gefährlich werden konnte, wie Nawalny dem Machthaber Putin.
Menschen bewundern Lichtgestalten wie Nawalny. Das ertragen Despoten nicht.
Alle Despoten eint ihr neurotisches Festkleben an der Macht bei schwacher Persönlichkeit, die sie
geradezu zwingt, alle Mittel, selbst mörderische, einzusetzen, um sich an der Macht zu halten.
Das rechtfertigt ihr Verhalten keineswegs, sondern erklärt es nur.
Der vergiftete, russische Regimegegner wusste, wenn man ihn ermordet, wird früher oder später ein anderer sein Werk fortsetzen und Russland von dem Massenmörder und seinen Schergen befreien. Dieses Bewusstsein hat ihm vermutlich die Kraft gegeben, sich bis zum Schluss dem Regime zu widersetzen.
Kein Terrorregime hält ewig.
Auch Hitlers "1000 jähriges Reich" war nach 12 Jahren zu Ende. Dass es 70 Millionen Menschenleben gekostet hat, beweist den Irrsinn von despotischen Persönlichkeiten und die Notwendigkeit sie, wie auch immer, rechtzeitig einzubremsen.









