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Sonntag, 15. März 2026

Sonntagskolumne Helga König, 15.3.26

Letzten Sonntag besuchte ich die jährlich stattfindende Buchmesse im Ried, zu deren Besuch ich einen Eventbericht geschrieben habe. Bei den vielen Eindrücken, die ich auf der Messe fotografisch festhielt, geistert seither ein Eindruck noch immer durch meinen Kopf: Angespitzte Gänsefedern und ein damit beschriebenes Schriftstück, nebst der dafür notwendigen Tinte. 

Mit Gänsefedern schrieb man übrigens in Europa seit dem 4. Jahrhundert n. Chr. Vom Mittelalter bis zu Anfang des 19. Jahrhunderts sollen Gänsekiele das wichtigste Schreibgerät gewesen sein. 

Die Dichter Goethe und Schiller, auch die Musiker Mozart und Bach plagten sich demnach noch mit diesem Schreibgerät herum, das Kleckse und entsprechenden Papierverlust nach sich zog, wenn man auch nur für einen Moment unaufmerksam war. Gut, der wohlhabende Johann Wolfgang von Goethe hatte einen Sekretär. Er musste sich  demnach nicht über schmutzige Finger ärgern.

Gänsekiele als Schreibwerkzeug für die durch manuelle Schwerstarbeit auf den Feldern dick gewordenen Feldarbeiterfinger waren in der damaligen Zeit kaum vorstellbar. Aber das war nur eines der vielen Handicaps, die diese Menschen am Schreiben hinderten.

Es wundert mich nicht, dass die Deutschen erst im Jahre 1910 zu 100% Schreibkompetenz erlangten, zu einem Zeitpunkt also, wo der Gänsekiel dem Gestern angehörte und die Schwerstarbeit auf den Feldern sich zu mindern begann. Schwielen beeinträchtigten den Wunsch zu schreiben jedenfalls kaum noch.

Auch Georg Büchner hat seinen "Hessischen Landboten" noch mit Gänsekiel verfasst, denn erst einige Jahre nach seinem Tod setzten sich Stahlfedern durch und Ende des 19. Jahrhunderts gab es die ersten Füllfederhalter. 

Wer heute mit einem Füller anstatt mit einem Kugelschreiber schreibt, schützt die Hand vorm Verkrampfen, habe ich irgendwo gelesen. Wer sich aufs Tippen beschränkt, verliert auf Dauer die alte Schreibfertigkeit und wundert sich, was aus seiner vormaligen Schönschrift geworden ist. So ärgern sich nicht wenige über ihre "Sauklaue", tippen jedoch peinlich berührt weiter ihre Texte. Man ist ja nicht vorgestrig!

Liebesbriefe sind seither selten geworden, denn diese sind nur akzeptabel, wenn sie von Hand geschrieben werden. Romantiker sind eindeutig die Verlierer in einer Welt, in der getippte Sprüche unseren sinnentleerten Zeitgeist widerspiegeln.

Helga König

Montag, 9. März 2026

Sonntagskolumne Helga König, 7.3.26

Auf meinen Erkundungen durch Wolfskehlen und allen anderen Ortsteilen von Riedstadt, stellte ich fest, dass in den Jahrzehnten als ich hier nicht gelebt habe, offenbar eine extreme Bauwut das Bild der Gemeinden erschreckend verändert hat. Schöne Bauerngärten gibt es kaum noch, größere Gartenflächen wurden zugebaut, aus lebensnotwendigem Ackerland wurde Neubaugebiet und der 1000 Jahre alte Kern von Wolfskehlen wurde fast vollständig versiegelt.

Grünflächen sind aber notwendig für uns Menschen und für die Tiere. Eine, der hier agierenden Parteien will mehr Raum für Kinder, aber möchte zugleich die wenigen unbebauten Flächen, die es noch gibt, zubauen. Ein Widerspruch in sich! 

Gibt man den Bienen keine Lebenschance, braucht man keinen Atomkrieg mehr, damit wir alle sterben. Nur Ignoranten wollen das nicht wahrhaben. Schaut man sich die versiegelte Fläche vor dem Goddelauer Rathaus an, dann weiß man wie die herrschenden Politiker hier ticken: Vorgestrig. Ökologisches Denken gibt es nur in Form von fadenscheinigen Lippenbekenntnissen. Enttäuschend!

Die verkorksten Prachtstraßen in Wolfskehlen, (Heinrich- Heine-Str. und Oppenheimer Str.), sind der blutig teure Versuch, aus GRAU GRÜN zu machen. Stein-Kroki-Beete. Was soll das sein?  Man wundert sich. 

Vor meiner Haustür wurden 20 alte Bäume gefallt, damit eine Bewegungsraum für Kindergartenkinder entstehen konnte. Bewegung unter Bäumen hätte ihren Lungen mehr Sauerstoff zugeführt. Die Grünfläche hätte allen weiterhin gut getan, auch den vielen hochbetagten Menschen, die hier mit ihren Rollatoren ihre Runde drehen.. 

Ich selbst habe die Mauer um mein Grundstück durch einen Zaun ersetzen lassen, damit alle, die hier wohnen, Freude an dem naturnahen Garten haben. 

Eine besondere Freude habe ich, wenn ich an dem tollen Bauerngarten eines Musiklehrers hier in meiner Nähe vorbeigehe. Seine Gartenarbeit kann nicht genug gelobt werden. Vorbildlich! Solche Gärten hoch zu besteuern, scheint mir keine nachhaltige Maßnahme zu sein. 

Dass die hohe Grundsteuer viele zwingt, ihre Gärten zuzubauen, zeigt die fehlgeleitete Politik, für die sparen ein Fremdwort ist und die glaubt, die Grundsteuer sei eine Schuldentilgungssteuer. 

Ein großes Problem stellt das gewerbliche Sterben in den Zentren der Gemeinden dar. Wer Lebensmittel braucht soll mit dem Auto in die Einkaufmärkte auf vormals grünen Wiesen fahren oder mit dem Bus sich dort hinbegeben, der allerdings an den Wochenenden nicht fährt. Wieso verpflichtet man die Märkte nicht einen Shuttlebus zu stellen? Sie erwirtschaften die Gewinne, also stehen sie auch in der Pflicht. Ein solcher Shuttlebus würde die Gemeinde nichts kosten.

Je mehr Menschen sich hier ansiedeln, umso mehr Schulen und Kindergärten etc. müssen gebaut werden und umso mehr Personal muss von der Gemeinde bezahlt werden. Die Stadt ist hochverschuldet. Also bleibt nur die Grundsteuer, die immer mehr erhöht werden soll. So kann dies nicht weitergehen!

Ach und noch etwas....Stadtbüchereien zu schließen, um Kosten zu sparen, fällt nur denen ein, die nicht wissen wollen, wie  wichtig Bücher sind, um seinen Horizont zu erweitern. Bürgerfreundlich sind solche Maßnahmen nicht. Sparen sollte man, dort, wo es sinnstiftend ist.  Die Liste ist lang, schafft aber nicht nur Freunde. 

Ungebildete, unkritische Bürger sind natürlich das gefundene Fressen für alle, die bei ihrem herrschaftlichen Tun nicht gestört werden wollen, hätte Büchner uns belehrt.

Helga König

Sonntag, 15. Februar 2026

Sonntagskolumne Helga König, 15. 02.26

"Der Tag wird kommen, an dem es in Russland Alltag sein wird, die Wahrheit zu sagen und für die Gerechtigkeit zu kämpfen." Alexei Nawalny 

Der russische Regimekritiker und Hoffnungsträger aller Putin-Gegner Alexei Nawalny kann diesen, von ihm ersehnten Tag nicht mehr miterleben, denn er wurde 2024 bereits mit Froschgift um sein Leben gebracht. 

Wie man der Tagesschau vom 14.2.2025 entnehmen konnte, äußerte sich der deutsche Außenminister Johann Wadephul auf der Münchener Sicherheitskonferenz dazu wie folgt: "Seine sterblichen Reste enthielten ein besonders starkes Nervengift, Epibatidin, dessen Wirkung 200-mal so stark ist wie Morphium. Es lähmt den Atem, die Muskulatur, die Opfer ersticken qualvoll."

"Wladimir Putin hat meinen Mann getötet mit Hilfe einer chemischen Waffe", äußerte Nawalnaja, die Ehefrau des Ermordeten auf Russisch, so der Tagesschaubericht weiter. 

Wer die Geschichte kennt, weiß wie Despoten zu allen Zeiten gehandelt haben und handeln. Sophie Scholl endete auf dem Schafott, obgleich sie Hitler nicht so gefährlich werden konnte, wie Nawalny dem Machthaber Putin. 

Menschen bewundern Lichtgestalten wie Nawalny. Das ertragen Despoten nicht. 

Alle Despoten eint ihr neurotisches Festkleben an der Macht bei schwacher Persönlichkeit, die sie
geradezu zwingt, alle Mittel, selbst mörderische, einzusetzen, um sich an der Macht zu halten. 

Das rechtfertigt ihr Verhalten keineswegs, sondern erklärt es nur. 

Der vergiftete, russische Regimegegner wusste, wenn man ihn ermordet, wird früher oder später ein anderer sein Werk fortsetzen und Russland von dem Massenmörder und seinen Schergen befreien. Dieses Bewusstsein hat ihm vermutlich die Kraft gegeben, sich bis zum Schluss dem Regime zu widersetzen.

Kein Terrorregime hält ewig.

Auch Hitlers "1000 jähriges Reich" war nach 12 Jahren zu Ende. Dass es 70 Millionen Menschenleben gekostet hat, beweist den Irrsinn von despotischen Persönlichkeiten und die Notwendigkeit sie, wie auch immer, rechtzeitig einzubremsen. 

Sonntag, 1. Februar 2026

Sonntagskolumne Helga König: 1. Feb.2026

Anknüpfend an meine Sonntagskolumne vom 25.1.26 möchte ich heute an dieser Stelle lobend erwähnen, dass man zwischenzeitlich, so  jedenfalls in der Tagesschau von letzter Woche, darüber nachdenkt, die Tabaksteuer, eventuell auch die Steuer auf Alkohol zu erhöhen, um diese Mehreinnahmen den leeren Krankenkassen zukommen zu lassen. 

Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) bekundete: "Der Tabakkonsum kostet Deutschland jedes Jahr rund 131.000 Menschenleben und verursacht über 30 Milliarden Euro direkte Gesundheitskosten sowie fast 70 Milliarden Euro volkswirtschaftliche Folgekosten." 

Ich halte die angedachte Maßnahme wirklich für sehr begrüßenswert und hoffe, dass man- ähnlich wie in England- auch bei Zucker und Produkten, die viel von diesem Suchtmittel enthalten, darüber hinaus auch noch bei Transfetten ähnlich vorgehen wird. 

Der Bürger hat es in der Hand, ob er konsumiert und zahlt oder es lässt. Es ist ziemlich sicher, dass die sogenannten Wohlstandkrankheiten sich verringern würden, die Ärzte nicht mehr überbelastet wären und die Kassen nicht mehr leer. Utopische Preiserhöhungen schrecken zwar nicht alle, so doch viele ab, die zunächst selbstredend protestieren.

Natürlich wird die Lebensmittel- und die Pharmaindustrie 1000 Einwände vorbringen, um diese Maßnahmen zu verhindern, aber man sollte ihnen kein Gehör schenken, sondern einzig die Gesundheit der Bürger und das Problem der leeren Kassen im Auge haben. 

Ich kannte nicht wenige Menschen, die vor ihrem 60. Lebensjahr aufgrund von starkem Zigarettenkonsum an Lungenkrebs gestorben sind, andere, die wegen teerbedingtem Plaque einen Herzinfarkt bekamen. Hinzu kommen die früh Verstorbenen durch dauerhaften Alkoholkonsum und all jene, die durch Zuckerkonsum schwer erkrankten, so etwa ein Bein amputiert bekamen, an Krebs erkrankten etc. etc. 

In Deutschland leiden, so Google, etwa 20 bis 30 Millionen Menschen an Bluthochdruck, was rund jedem dritten Erwachsenen entspricht (ca. 30-36%) und schätzungsweise rund 5 Millionen Menschen nehmen hierzulande Cholesterinsenker, um keinen Hirnschlag oder Herzinfarkt zu bekommen. Kosten ohne Ende!

Eine veränderte Ernährung, eben ohne den Industriemüll, ein Nein zu Nikotin und Alkohol wäre sinnstiftender.  Natürlich nicht für die Pharmaindustrie.

Helga König

Montag, 26. Januar 2026

Sonntagskolumne Helga König, 25.1.2026

In Deutschland sind etwa 67 % der Männer und 53 % der Frauen übergewichtig (BMI ≥25), wobei ca. ein Viertel der Erwachsenen als adipös (BMI ≥30) gilt. Die Zahlen steigen seit Jahren, speziell bei Männern. Das konnte man letzte Woche den Nachrichten entnehmen und kann es bei Google auch nachlesen. 

Übergewicht führt zu den sogenannten Zivilisationskrankheiten, wie Typ-2-Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Gicht, Fettleber, Bluthochdruck (Hypertonie), koronare Herzkrankheit, etc., etc. Das dürfte zwischenzeitlich fast jedem bekannt sein. 

Manchen dämmert, dass diese Tatsache die Krankenkassen sehr belastet und hier in der Folge speziell jene Beitragszahler, die sich gesundheitsbewusst ernähren, auf ihre Figur achten und Sport treiben. Sie werden unfairerweise immer heftiger zur Kasse gebeten. So will es die Solidargemeinschaft. Gerecht ist das nicht. Deshalb muss das System dringend verändert werden. Doch die zuständigen Politiker zieren sich, wie anzunehmen, nicht zuletzt der Lobby wegen. 

Die Pharma- und die Lebensmittelindustrie sind vermutlich an einer Systemveränderung nicht interessiert. Die Werbung verdeutlicht dies tagtäglich. 

Gerade am Samstag fand ich wieder unerbetene Werbung der hiesigen Discounter im Briefkasten vor. Lidl und Aldi sind diesmal auf dem  "American Trip" und stehen sich in Anbieten von krankmachender Fastfood-Kost in nichts nach. Transfette soweit das Auge reicht, dazu noch alkoholische Mixgetränke, American Brownies und Soft-Ice, American Pancakes, Erdnussbutter, Ahornsirup, kurzum Zuckerbomben, reines Gift für die Gesundheit.

Was soll diese Anbiederung an amerikanische Essgewohnheiten? Soll das eine Verbeugung vor Trump werden? 

Wem will man diesen Industriemüll andrehen? Den Zuckersüchtigen?

Wäre es nicht sinnstiftender mediterrane Esskultur zu vermarkten, wo diese einfach gesünder ist und den Zivilisationskrankheiten ein Schnippchen schlägt? 

Den Amerikanern nachzueifern, erweist sich bekanntermaßen in vieler Hinsicht als unklug. Auch in Sachen Ernährung gilt, regionale Produkte zu bevorzugen, möglichst mediterran zu kochen und den amerikanischen Zucker-und Mayo-Bomben die rote Karte zu zeigen.

Helga König


Samstag, 3. Januar 2026

Sonntagskolumne: Helga König, 4.1.2026

Es gibt genügend Themen, womit man sich zu Jahresbeginn in einer Kolumne befassen könnte. Mich berühren der Tod und die Schwerstverletzungen der vielen Jugendlichen durch das Inferno in einer Schweizer Bar im Nobel-Skiort Crans- Montana derzeit am meisten. 

Nicht aus Sensationsgier, sondern um zu analysieren, wie es zu einem solchen Unglück kommen konnte, las ich diverse Artikel in den Medien und sah mir auf FOCUS- online auch Videos an. 

FOCUS schreibt zu einem der Videos: "In den sozialen Medien kursiert am Freitag ein neues Video aus der "Le Constellation"-Bar. Darauf ist zu sehen, wie die Decke bereits lichterloh brennt, Funken sprühen und etwas tropft von der Decke. Die Partygäste drumherum animiert das augenscheinlich allerdings nicht dazu, die Flucht anzutreten. Im Gegenteil - gleich mehrere Gäste filmen die Situation und singen und tanzen weiter."

Warum flüchteten die Teenager nicht, während die Decke bereits lichterloh brannte? Warum funktionierte ihr Fluchtinstinkt nicht? Warum tanzten sie stattdessen oder filmten den Brand? 

Begriffen sie die Gefahr nicht? Woher kommt diese vermutliche Wahrnehmungsstörung bei so vielen? Ist dies das Ergebnis ihres vermutlich täglichen Agierens im Internet? Konnten diese junge Menschen zwischen Realität und Fiktion nicht mehr unterscheiden? Oder vertrauten sie darauf, dass die Feuerwehr den Brand noch rechtzeitig löscht? Fehlte ihnen, selbst bei Gefahr, die Eigeninitiative? 

Spielten Alkohol und Drogen eine Rolle? Oder war es der naive Glauben, dass der Deckenbrand Teil der Silvestershow war? 

Offenbar war dem Ordnungsamt nicht unbekannt, dass in der Bar mit offenem Feuer auf Champagnerflaschen hantiert wurde. Warum hat man den Irrsinn nicht untersagt?

Der Notausgang war, wie man liest, versperrt, die Treppe zu schmal. Die Gründe kann man sich denken. Die Preise für den Event mit teuerstem Champagner lassen sich im Internet leider nicht mehr ermitteln...

Doch weshalb hat keiner im Vorfeld gefragt, was passiert eigentlich in diesem Verlies, wenn ein Unglück geschieht? Gibt es für die vielen Gäste ein Entkommen?

Wie desinteressiert sind Erwachsene, wenn sie diese Frage nicht stellen? Konkret die Betreiber, die Leute vom Ordnungsamt, die Eltern dieser Teenager? 

Ein 55 jähriger Ortsansässiger hat offenbar 20 Jugendliche gerettet, auch ein Münchener Student rettete einige Eingeschlossene noch rechtzeitig. Beide Männer setzten ihr Leben aufs Spiel, während verantwortliche Erwachsene aus unterschiedlichen Gründen restlos versagten, doch diese beiden Retter einfach bewundernswert  handelten. Welch ein Segen, dass es solche helfenden Hände noch gibt!

Für die Toten kann man nur noch beten. Die schwerverletzten Überlebenden werden ihres Lebens nicht mehr froh. Auch für sie gilt es zu beten, dass ihr weiteres Leben nicht zur Hölle wird.

Was muss getan werden? Schluss mit dem Feuerwerksspektakel nicht nur in Crans-Montana, sondern überall!